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Der 9. November mahnt, Lehren für Frieden und Demokratie zu ziehen

Anlässlich des Jahrestages 9. November erklärt der Vorsitzende der Linksfraktion, Helmut Holter:

„Der 9. November hat in der deutschen Geschichte mehrfach zu tief greifenden gesellschaftlichen Veränderungen geführt. Ein herausragendes Ereignis ist der 9. November 1938. Die Reichspogromnacht markiert den Beginn der systematischen Verfolgung und Ermordung der Jüdinnen und Juden in Europa. Es war ein erster schrecklicher Höhepunkt des Holocaust, der die Vernichtung des jüdischen Volkes zum Ziel hatte. Millionen Opfer des vom faschistischen Deutschland entfesselten Weltkrieges, unermessliches Leid, das der Nazi-Terror über Deutschland und die ganze Welt gebracht hat, mahnen, dass wir dies nie wieder zulassen dürfen. ‚Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg’ muss Maxime des Handelns unserer und aller nachfolgenden Generationen sein.

Das Ende von Krieg und Nationalsozialismus brachte eine geteilte Welt, ein geteiltes Deutschland. Und es war wieder ein 9. November, 1989, der Fall der Mauer, der das Ende der Teilung einleitete. Abertausende Menschen gingen auf die Straßen, sie wollten eine andere DDR. Sie wollten einen Staat, der bürgerliche und demokratische Rechte gewährt. Die DDR implodierte zu Recht. Deshalb ist auch der 20. Jahrestag der Fall der Mauer Anlass, Lehren zu ziehen. Ohne ideologische Scheuklappen sind wir alle gefordert einzutreten für eine friedliche, tolerante und demokratische Gesellschaft, in der persönliche und soziale Grundrechte untrennbar miteinander verbunden sind.“