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Nie wieder Faschismus! Der 8. Mai muss Feiertag werden

Zum Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus und der Beendigung des Zweiten Weltkrieges am 8. Mai erklären die Vorsitzende der Linksfraktion, Simone Oldenburg, und der innenpolitische Sprecher, Peter Ritter:

Oldenburg: „Der 8. Mai markiert das Ende der NS-Barbarei und wir gedenken an diesem Tag der Menschen, die Opfer der nationalsozialistischen Herrschaft wurden. Krieg, millionenfacher Mord, Vertreibung, Hunger und Elend infolge der Nazi-Diktatur dürfen sich niemals wiederholen. Wir müssen deshalb weiter dafür Sorge tragen, das öffentliche Bewusstsein für die Folgen von Nationalismus, Rassismus und Kriegstreiberei zu erhalten und zu schärfen. Das ist heute wichtiger denn je, in einer Zeit, in der rechte Hetzer wieder versuchen, das gesellschaftliche Klima mit ihrem Hass zu vergiften. Alle Demokratinnen und Demokraten müssen sich der menschenverachtenden Ideologie, Intoleranz, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus, Rassismus und Demokratiefeindlichkeit mit aller Kraft entgegenstellen.“

Ritter: „Es gibt immer weniger Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, die die Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus wachhalten, in die Schulen und in die öffentliche Debatte tragen. Das darf jedoch nicht zu einem Schweigen über das unermessliche Leid und Unrecht führen. Der 8. Mai muss zu einem gesetzlichen Feiertag werden, der ganz im Zeichen von Antifaschismus, Antidiskriminierung und Abrüstung steht. Die Erinnerung an jedes einzelne Opfer von Verfolgung, Krieg und Massenvernichtung darf nicht aufhören. Wir brauchen diesen Tag, um den Sieg über den Hitler-Faschismus zu feiern und den Grundsatz ‚Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus‘ mit Leben zu erfüllen. Wir brauchen diesen Tag, um allen gesellschaftlichen Akteuren Zeit und Raum zu geben, dieses Anliegen zu bekräftigen.“