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Lars Bergemann: Herr Schubert sollte als Ausschussvorsitzender zurücktreten

Zur Abstimmung im Landtag zum Erhalt der Gynäkologie, Geburtshilfe und Pädiatrie am Kreiskrankenhaus Wolgast

Mit großer Verwunderung habe ich die Diskussion und Abstimmung zum Erhalt der Gynäkologie/Geburtshilfe und Pädiatrie am Kreiskrankenhaus Wolgast am Donnerstag im Schweriner Landtag verfolgt. Besonders fragwürdig war das Abstimmungsergebnis der Abgeordneten des betroffenen Landkreises Vorpommern‐Greifswald.

 

Hatte man sich auf der Kreistagssitzung am 30.11.2015 bei einer namentlichen Abstimmung noch mit großer Mehrheit für den Erhalt der Abteilungen ausgesprochen und einen entsprechenden Beschluss gefasst, konnten sich einige Abgeordnete anscheinend nicht mehr an diesen erinnern.


Hier ist besonders der Vorsitzende des Sozialausschusses Vorpommern‐Greifswald, Herr Schubert, negativ zu erwähnen. Stimmte er am 30.11.2015 in der Kreistagssitzung für den Erhalt, votierte er am Donnerstag plötzlich dagegen. Hier stellt sich einem die Frage, ob Herr Schubert vielleicht eher an das Krankenhaus Anklam gedacht hat, da er hier im Beirat sitzt und seine Entscheidung so zu begründen ist. Koalitions‐ oder Parteienzwang kann es jedenfalls nicht gewesen sein, da Katharina Feike (SPD) klar für das Krankenhaus Wolgast votiert hat.


Aufgrund seiner Entscheidung sich klar dem Kreistagsbeschluss zu widersetzen und für die Schließung der Abteilungen am Krankenhaus Wolgast zu stimmen, sollte Herr Schubert Größe beweisen und von seinem Posten als Vorsitzender des Sozialausschusses Vorpommern‐Greifswald zurücktreten.

 

Lars Bergemann

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